Direkt zum Hauptbereich

Nintendo vor schweren Zeiten

Der japanische Hersteller von Spiele-Hardware und Software, Nintendo, hat im abgelaufenen Quartal seinen Profit um 3,6 Prozent gesteigert auf 111,5 Milliarden Yen. Für die nächste Zukunft ist das Unternehmen aber pessimistisch: Der Erfolg des neuen DS Portable Device kann den Umsatzrückgang bei den alten Konsolen Gamecube und Gameboy Advance nicht ausgleichen. Sechs Millionen verkaufte DS Portables sind weniger, als das Unternehmen selbst erwartet hatte.
Zudem dringt Sony mit seinem neuen System Playstation Portable in den Markt für mobile Spielkonsolen vor, in dem bisher Nintendo mit einem Marktanteil von 94 Prozent fast ein Monopol hatte. Auch auf der Software-Seite hat Nintendo zunehmend mit Wettbewerbern wie Electronic Arts zu kämpfen. Insgesamt hat die japanische Videospielindustrie im vergangen Jahr einen Umsatzrückgang von 19,8 Prozent verkraften müssen. Steigende Umsätze mit Software konnten den Einbruch bei der Hardware nicht ausgleichen: Insbesondere wegen Preissenkungen bei Gamecube und Playstation fiel der Hardware-Umsatz um 37,4 Prozent.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

IBM attackiert Microsoft

IBM will das Office-Monopol von Microsoft nicht länger unangetastet lassen. Mit dem neuen Produkt Lotus Workplace Documents 2.5 integriert Big Blue die Open-Source-Alternative Open Office ins eigene Portfolio. Erster Kunde der neuen Büro-Software wird IBM selbst sein: Es ist geplant, Workplace Documents zügig an über 100.000 Arbeitsplätzen einzuführen, um sich die Lizenzzahlungen an Microsoft zu ersparen. Als größten Vorzug stellt Big Blue die Verfügbarkeit auf verschiedenen Plattformen heraus. Zunächst geplant sind Windows und Linux, später sollen auch Mac und Unix folgen. Die Workplace-Produktfamilie wird zunächst bei IBM als Alternative zu Lotus Notes geführt, erst in einigen Jahren werden die beiden Linien verschmelzen. Zielgruppe von Workplace sind Kunden, die eine Migration von Microsoft Exchange in Betracht ziehen, aber nicht die volle Leistungsfähigkeit und Komplexität von Lotus Notes benötigen. Die IBM-Partner sind begeistert: „Das wird der größte Erfolg seit der Einführung ...

Oracle will J.D. Edwards-Channel reaktivieren

Datenbankriese Oracle hat viel vor. Nach den zahlreichen Zukäufen soll jetzt der Vertriebskanal ausgebaut werden, um besonders im ERP- und CRM-Segment den Marktanteil zu erhöhen. Dabei sollen sowohl kleine als auch große Partner rekrutiert werden. Rolf Schwirz, Geschäftsführer von Oracle Deutschland, hat große Pläne: »Wir wollen den Umsatzanteil unserer Partner, der derzeit 60 Prozent von unserem Umsatz ausmacht, weiter erhöhen.« Zu den derzeit über 10.000 europäischen Oracle-Partnern soll noch eine erhebliche Anzahl hinzukommen. Konkret stehen dabei drei Dinge im Vordergrund: Erstens soll die ERP-Lösung von J.D. Edwards wieder im deutschen Mittelstand über den Handel an den Mann gebracht werden, zweitens die Zusammenarbeit mit größeren SAP-Partnern gesucht werden und drittens soll die Neustrukturierung des Portfolios in Richtung Software-Orientierte Architektur es neuen Partnern ermöglichen, ihre vertikalen Anwendungen an die Oracle-Produkte anzubinden. Zum ersten Punkt: Für die de...

IFA 2020 Special Edition: Rückblick

 Die IFA 2020 Special Edition ist vorbei. Die Botschaft, lautet dass "die Technik wieder da ist" und dass die Unterhaltungselektronik- und Haushaltsgerätebranche  weiter voranschreiten.