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Nintendo vor schweren Zeiten

Der japanische Hersteller von Spiele-Hardware und Software, Nintendo, hat im abgelaufenen Quartal seinen Profit um 3,6 Prozent gesteigert auf 111,5 Milliarden Yen. Für die nächste Zukunft ist das Unternehmen aber pessimistisch: Der Erfolg des neuen DS Portable Device kann den Umsatzrückgang bei den alten Konsolen Gamecube und Gameboy Advance nicht ausgleichen. Sechs Millionen verkaufte DS Portables sind weniger, als das Unternehmen selbst erwartet hatte.
Zudem dringt Sony mit seinem neuen System Playstation Portable in den Markt für mobile Spielkonsolen vor, in dem bisher Nintendo mit einem Marktanteil von 94 Prozent fast ein Monopol hatte. Auch auf der Software-Seite hat Nintendo zunehmend mit Wettbewerbern wie Electronic Arts zu kämpfen. Insgesamt hat die japanische Videospielindustrie im vergangen Jahr einen Umsatzrückgang von 19,8 Prozent verkraften müssen. Steigende Umsätze mit Software konnten den Einbruch bei der Hardware nicht ausgleichen: Insbesondere wegen Preissenkungen bei Gamecube und Playstation fiel der Hardware-Umsatz um 37,4 Prozent.

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