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Pflegeroboter Willi soll Senioren helfen



Interaktive Roboter werden in Asien schon seit einigen Jahren erfolgreich in der Altenpflege eingesetzt. Jetzt geht ein deutscher Roboter namens „Willi“ an den Start.

Altenpflege ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die durch den Fachkräftemangel im Medizinbereich noch komplizierter wird. In Asien hat sich das Konzept bereits bewährt, dass Roboter die menschlichen Pflegekräfte unterstützen, indem Sie mit Senioren interagieren, singen und lachen.

Nun tritt unter dem Projektnamen „Willi kann helfen“ eine deutsche Initiative  des Seniorenförderclubs Berlin e.V. an den Start. Laut dem Projektphasenplan wurde die Initiative im März 2020 gestartet. Die Entwicklung eines Prototyps soll bis September 2020 erfolgen und bis April 2021 soll ein erster Meilenstein abgeschlossen werden.

Es ist vorgesehen, die Roboter als fahrbare Geräte zur Verfügung zu stellen. Die Testphase wird sich voraussichtlich über zwölf bis 14 Monate erstrecken.

Mit Hilfe eines Roboter-Hologramms auf einem beweglichen Bildschirm sollen Pfleger bei ihrer Arbeit soweit wie möglich entlastet werden, damit sie mehr Zeit für die Menschen haben, die sie betreuen. „Willi“ fungiert als Ansprechpartner, der Senioren bei Bedarf schnell mit einem menschlichen Helfer verbindet.

Die erste Einführung von „Willi“ ist in Berlin geplant, danach in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Das Netzwerk des Gründers Uwe Grof aus Wirtschaft und Industrie, Sozialverbänden sowie Pfleger- und Seniorenvertretungen soll dieses Projekt so bekannt machen, dass es über Berlin hinaus die Pflegeeinrichtungen revolutioniert.

Mit den gewonnenen Erkenntnissen aus der Studie, die gemeinsam mit den Kassen evaluiert werden soll, und einem Qualitätshandbuch, ist danach künftig ein Einsatz in allen anderen Bundesländern geplant.

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