Mit der Vorstellung der Xbox360 will Microsoft seine Stellung im Entertainment-Bereich weiter ausbauen. Aber im Moment sind noch viele Fragen offen. Die endgültigen technischen Spezifikationen stehen nicht fest, insbesondere ist ungeklärt, ob das neue Gerät auch die bisher vorhandenen Xbox-Titel abspielen kann. Mit dieser Frage der Kompatibilität steht und fällt der Erfolg der Xbox 360: Marketing allein wird diesen Mangel, wenn er denn einer ist, nicht ausgleichen können. Von Seiten der Spielentwickler gibt es bereits Klagen, dass das neue Gerät die Programmierung neuer Software noch aufwändiger mache und damit kleine Firmen nicht mehr die Ressourcen hätten, um hier mitzuhalten. Alles Fragen, die Microsoft bis zum Verkaufsstart, sollte er noch in diesem Jahr erfolgen, beantworten muss.
IBM hat eine Reihe von neuen Produkte und Services vorgestellt, die IT-Infrastrukturen anpassungsfähiger und flexibler machen. Der Fokus liegt auf Kostensenkung und Nachhaltigkeit. Ein Teil der heute vorgestellten Produkte und Services wurde auch unter Mitwirkung des deutschen IBM Entwicklungs- und Forschungslabors in Böblingen vorbereitet. Das neue Infrastrukturkonzept betrifft nicht nur die Rechenzentren, sondern die gesamten Gebäude im Unternehmen, etwa auch die Rolltreppen: »Wir können jetzt komplettes Facility Management bieten«, berichtet Prof. Dr. Gunter Dueck, Cheftechnologe und Business Leader Dynamic Infrastructure, IBM Deutschland. IBM werde sozusagen zum Anlagebauer und liefere Komplettstrukturen statt Einzelelemente. Mittlerweile haben auch die ersten IBM Business Partner sich im Rahmen der Dynamic Infrastructure-Initiative ausgebildet. So wurde das Unternehmen FRITZ & MACZIOL von IBM als erster Partner in Europa zum Thema »Dynamic Infrastructure« zertifiziert. Der IBM...
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