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Europa hinkt hinterher

Der alte Kontinent wird in diesem Jahr im IT-Sektor nicht so schnell wachsen wie der Rest der Welt. Die Analysten von Gartner erwarten für dieses Jahr ein weltweites Ausgabenvolumen für IT von 2,6 Billionen Dollar, was einem Wachstum von 5,6 Prozent entspricht. In Europa ist das Wachstum langsamer und beträgt nur 3,6 Prozent bei einer Gesamtsumme von 697 Milliarden Dollar. Dieses langsame Wachstum sei auf einen Mangel an Vertrauen in die gesamte wirtschaftliche Entwicklung zurückzuführen, urteilen die Analysten.
In den einzelnen Sektoren erwarten die Marktforscher bei Hardware ein weiteres Wachstum der Büro-Notebooks auf etwa 20 Prozent an der gesamten PC-Ausstattung. Hardware- und Software-Virtualisierung wird dafür sorgen, dass die Computer stets den aktuellen Datenbestand vorhalten, auch wenn sie nicht physisch ans Netz angebunden sind.
Bei Software ist eine neue Generation von Unternehmensanwendungen zu erwarten, die die Vorzüge der Software Orientend Architecture nutzt. Schwarz sehen die Analysten aber für Programmierer: Bis 2009 werde die Zahl der in Unternehmen beschäftigten Anwendungsentwickler um etwa 30 Prozent zurückgehen.
Bei den Netzwerken steht der Durchbruch für IP-Telefone zu erwarten. Bis 2008 werden 80 Prozent der PCs an Server angebunden sein, die IP-Telefonie unterstützen.
Im Dienstleistungsbereich setzt sich Outsourcing zunehmend durch: Bis 2015 werde die Mehrzahl der Unternehmen ihre IT-Operationen extern verwalten lassen, sind die Analysten überzeugt.

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