Die diesjährige LinuxWorld hat Differenzen zwischen den großen Herstellern hinsichtlich der Lizenzmodelle zu Open-Source ans Licht gebracht. Eine kürzliche Erhebung der Computer Reseller News hat ans Licht gebracht, wie wenig selbst Microsoft-Mitarbeiter mit dem Lizenzmodell ihrer Firma vertraut sind. Um wie viel schlimmer muss es da mit Linux aussehen, wo es Dutzende von verschiedenen Lizenzformen gibt. HP-Vice President Martin Fink dringt daher darauf, dass sich Sun und IBM von ihren proprietären Lizenzmodellen verabschieden und ihre Produkte unter der populären GPL-Lizenz anbieten, wie dies HP bereits tut.
IBM hat eine Reihe von neuen Produkte und Services vorgestellt, die IT-Infrastrukturen anpassungsfähiger und flexibler machen. Der Fokus liegt auf Kostensenkung und Nachhaltigkeit. Ein Teil der heute vorgestellten Produkte und Services wurde auch unter Mitwirkung des deutschen IBM Entwicklungs- und Forschungslabors in Böblingen vorbereitet. Das neue Infrastrukturkonzept betrifft nicht nur die Rechenzentren, sondern die gesamten Gebäude im Unternehmen, etwa auch die Rolltreppen: »Wir können jetzt komplettes Facility Management bieten«, berichtet Prof. Dr. Gunter Dueck, Cheftechnologe und Business Leader Dynamic Infrastructure, IBM Deutschland. IBM werde sozusagen zum Anlagebauer und liefere Komplettstrukturen statt Einzelelemente. Mittlerweile haben auch die ersten IBM Business Partner sich im Rahmen der Dynamic Infrastructure-Initiative ausgebildet. So wurde das Unternehmen FRITZ & MACZIOL von IBM als erster Partner in Europa zum Thema »Dynamic Infrastructure« zertifiziert. Der IBM...
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