Das Marktforschungsinstitut Gartner sagt Linux-Desktops in Unternehmen keine glorreiche Zukunft voraus. Nach einer aktuellen Erhebung nutzen derzeit weniger als ein Prozent der Unternehmen weltweit die Open-Source-Software für ihre Endanwender. Die Analysten prophezeien, dass sich diese Nutzerbasis bis zum Jahre 2008 mehr als verdreifacht: Das entspricht dann aber immer noch lediglich einem Marktanteil von 3,2 Prozent. Selbst im öffentlichen Dienst und in Entwicklungsländern ist die Bereitschaft, Linux-Produkte zu verwenden, nicht so ausgeprägt, wie Optimisten der Open-Source-Bewegung annehmen.»In vielen Fällen sind Raubkopien von Microsoft-Produkten die wahren Alternativen zu Linux«, urteilt Martin Gilliland, Research Director von Gartners Client Platforms Group. Zudem sei die Migration nach wie vor sehr problematisch.
IBM will das Office-Monopol von Microsoft nicht länger unangetastet lassen. Mit dem neuen Produkt Lotus Workplace Documents 2.5 integriert Big Blue die Open-Source-Alternative Open Office ins eigene Portfolio. Erster Kunde der neuen Büro-Software wird IBM selbst sein: Es ist geplant, Workplace Documents zügig an über 100.000 Arbeitsplätzen einzuführen, um sich die Lizenzzahlungen an Microsoft zu ersparen. Als größten Vorzug stellt Big Blue die Verfügbarkeit auf verschiedenen Plattformen heraus. Zunächst geplant sind Windows und Linux, später sollen auch Mac und Unix folgen. Die Workplace-Produktfamilie wird zunächst bei IBM als Alternative zu Lotus Notes geführt, erst in einigen Jahren werden die beiden Linien verschmelzen. Zielgruppe von Workplace sind Kunden, die eine Migration von Microsoft Exchange in Betracht ziehen, aber nicht die volle Leistungsfähigkeit und Komplexität von Lotus Notes benötigen. Die IBM-Partner sind begeistert: „Das wird der größte Erfolg seit der Einführung ...
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