Der Aufsichtsrat des CRM-Spezialisten Siebel hat beschlossen, wegen „kürzlicher Gerüchte“ über eine drohende Übernahme, die Angestellten besser abzusichern. Mit dem neuen Employee Retention Program erhalten die Mitarbeiter höhere Abfindungen und Gesundheitsprämien, sollte ihr Vertrag von einem neuen Unternehmenseigner nicht verlängert werden. Peoplesoft hatte eine ähnliche „Giftpille“ implementiert, um sich gegen eine feindliche Übernahme durch Oracle abzusichern. Genützt hat es nichts. Auch im Falle Siebel ist Oracle der wahrscheinlichste Kaufkandidat.
IBM will das Office-Monopol von Microsoft nicht länger unangetastet lassen. Mit dem neuen Produkt Lotus Workplace Documents 2.5 integriert Big Blue die Open-Source-Alternative Open Office ins eigene Portfolio. Erster Kunde der neuen Büro-Software wird IBM selbst sein: Es ist geplant, Workplace Documents zügig an über 100.000 Arbeitsplätzen einzuführen, um sich die Lizenzzahlungen an Microsoft zu ersparen. Als größten Vorzug stellt Big Blue die Verfügbarkeit auf verschiedenen Plattformen heraus. Zunächst geplant sind Windows und Linux, später sollen auch Mac und Unix folgen. Die Workplace-Produktfamilie wird zunächst bei IBM als Alternative zu Lotus Notes geführt, erst in einigen Jahren werden die beiden Linien verschmelzen. Zielgruppe von Workplace sind Kunden, die eine Migration von Microsoft Exchange in Betracht ziehen, aber nicht die volle Leistungsfähigkeit und Komplexität von Lotus Notes benötigen. Die IBM-Partner sind begeistert: „Das wird der größte Erfolg seit der Einführung ...
Kommentare