Der Bilanzskandal, der Computer Associates schon seit über einem Jahr erschüttert und Ex-Unternehmenschef Sanjay Kumar den Kopf kostete, findet kein Ende. CA hat eingestanden, dass Buchungen aus den letzten fünf Jahren revidiert werden müssen. Finanzanalysten zeigten sich überrascht, dass die Fehlbuchungen nicht schon in den vergangenen Monaten entdeckt wurden, obwohl das Unternehmen schon einen langen und intensiven Revisionsprozess durchläuft.Auch das aktuelle Geschäft läuft nicht gut. Der Nettogewinn im vierten Quartal betrug nur noch 17 Millionen Dollar gegenüber 89 Millionen Dollar im Vorjahr. Beim Umsatz konnte CA immerhin um sieben Prozent zulegen, auf 910 Millionen Dollar. Das Unternehmen erhofft sich zusätzliche Geschäfte über den indirekten Vertriebskanal. CEO John Swainson will den Channel-Anteil am Umsatz von derzeit etwa zehn auf 30 Prozent steigern.
IBM will das Office-Monopol von Microsoft nicht länger unangetastet lassen. Mit dem neuen Produkt Lotus Workplace Documents 2.5 integriert Big Blue die Open-Source-Alternative Open Office ins eigene Portfolio. Erster Kunde der neuen Büro-Software wird IBM selbst sein: Es ist geplant, Workplace Documents zügig an über 100.000 Arbeitsplätzen einzuführen, um sich die Lizenzzahlungen an Microsoft zu ersparen. Als größten Vorzug stellt Big Blue die Verfügbarkeit auf verschiedenen Plattformen heraus. Zunächst geplant sind Windows und Linux, später sollen auch Mac und Unix folgen. Die Workplace-Produktfamilie wird zunächst bei IBM als Alternative zu Lotus Notes geführt, erst in einigen Jahren werden die beiden Linien verschmelzen. Zielgruppe von Workplace sind Kunden, die eine Migration von Microsoft Exchange in Betracht ziehen, aber nicht die volle Leistungsfähigkeit und Komplexität von Lotus Notes benötigen. Die IBM-Partner sind begeistert: „Das wird der größte Erfolg seit der Einführung ...
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