Der Bilanzskandal, der Computer Associates schon seit über einem Jahr erschüttert und Ex-Unternehmenschef Sanjay Kumar den Kopf kostete, findet kein Ende. CA hat eingestanden, dass Buchungen aus den letzten fünf Jahren revidiert werden müssen. Finanzanalysten zeigten sich überrascht, dass die Fehlbuchungen nicht schon in den vergangenen Monaten entdeckt wurden, obwohl das Unternehmen schon einen langen und intensiven Revisionsprozess durchläuft.Auch das aktuelle Geschäft läuft nicht gut. Der Nettogewinn im vierten Quartal betrug nur noch 17 Millionen Dollar gegenüber 89 Millionen Dollar im Vorjahr. Beim Umsatz konnte CA immerhin um sieben Prozent zulegen, auf 910 Millionen Dollar. Das Unternehmen erhofft sich zusätzliche Geschäfte über den indirekten Vertriebskanal. CEO John Swainson will den Channel-Anteil am Umsatz von derzeit etwa zehn auf 30 Prozent steigern.
IBM hat eine Reihe von neuen Produkte und Services vorgestellt, die IT-Infrastrukturen anpassungsfähiger und flexibler machen. Der Fokus liegt auf Kostensenkung und Nachhaltigkeit. Ein Teil der heute vorgestellten Produkte und Services wurde auch unter Mitwirkung des deutschen IBM Entwicklungs- und Forschungslabors in Böblingen vorbereitet. Das neue Infrastrukturkonzept betrifft nicht nur die Rechenzentren, sondern die gesamten Gebäude im Unternehmen, etwa auch die Rolltreppen: »Wir können jetzt komplettes Facility Management bieten«, berichtet Prof. Dr. Gunter Dueck, Cheftechnologe und Business Leader Dynamic Infrastructure, IBM Deutschland. IBM werde sozusagen zum Anlagebauer und liefere Komplettstrukturen statt Einzelelemente. Mittlerweile haben auch die ersten IBM Business Partner sich im Rahmen der Dynamic Infrastructure-Initiative ausgebildet. So wurde das Unternehmen FRITZ & MACZIOL von IBM als erster Partner in Europa zum Thema »Dynamic Infrastructure« zertifiziert. Der IBM...
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