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Unified Communications treffen oft auf Hindernisse

Bei Unified Communications (UC) geht es Unternehmen neben der Reduzierung der Kosten in erster Linie um die Steigerung der Mitarbeiterproduktivität. Allerdings können Probleme bei Implementierungen auftreten und ohne entsprechende Management-Technologien ist es nicht möglich, den potenziellen ROI der Investitionen zu messen.
Die Einführung von Unified Communications Umgebungen wird oft durch unvorhergesehene Hürden verzögert, so eine Studie von NetIQ. Als größtes Hindernis gaben 63 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass es schwierig sei, die Mitarbeiter an die Nutzung von UC-Technologien heranzuführen. Wenn es Unternehmen jedoch nicht gelingt, die Unterstützung der Mitarbeiter zu gewinnen und sie zur Nutzung entsprechender Systeme zu bewegen, können die mit der Integration von E-Mail-, Messaging- und Telefonsystemen verbundenen Vorteile nicht realisiert werden, so dass der wirtschaftliche Erfolg von Investitionen in UC-Implementierungen beeinträchtigt wird.
Um die Benutzerakzeptanz von UC-Systemen zu fördern, sollten Unternehmen Trends beim Einsatz entsprechender Applikationen kontrollieren und messen. Nur so kann die Entwicklung der Nutzungsquote effektiv verfolgt und verbessert werden. Allerdings gaben lediglich sechs Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass sie planen, solche Parameter zu überwachen und zu messen. 19 Prozent antworteten, dass sie keine Strategie verfolgen, mit der die Akzeptanz der Anwender beim Einsatz von UC-Lösungen sichergestellt werden kann. Dies hat zur Folge, dass IT-Administratoren nicht in der Lage sind, Produktivitätsdaten zu erfassen und die Qualität des Benutzererlebnisses (QuE – Quality of Experience) zu optimieren. Dabei können IT-Administratoren mit den richtigen Tools nicht nur den Management-Lifecycle vereinfachen, sondern verfügen auch über Überwachungs- und Berichtsfunktionen, mit deren Hilfe sie die Kosten ihrer UC-Investitionen rechtfertigen können. 43 Prozent der Unternehmen haben noch nicht ermittelt, ob ihr Netzwerk tauglich ist, Unified-Communications-Technologien in Echtzeit zu unterstützen. 33 Prozent haben Bedenken, ob ihre bestehende Netzwerkinfrastruktur in der Lage ist, den zusätzlichen Anforderungen durch UC-Implementierungen gerecht zu werden. 50 Prozent der Umfrageteilnehmer setzen aus Kostengründen keine Management-Lösungen ein.
47 Prozent gehen davon aus, dass sie nicht über das erforderliche Know-how verfügen, um entsprechende Managementtechnologien zu implementieren und zu warten.
87 Prozent der Befragten nannten E Mail und Messaging als primäre Komponente ihrer Unified-Communications-Strategie, gefolgt von VoIP/Sprachtelefonie (65 Prozent) und mobilen Services (64 Prozent). 73 Prozent nannten Microsoft als bevorzugten Anbieter von UC-Lösungen.

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