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Outsourcer leben gefährlich

Einfach die IT an billige Standorte outzusourcen, birgt Risiken für Mitarbeiter und Daten. Viele Städte bekommen Infrastruktur und Verbrechen nicht in den Griff.
Die Risiken für Outsourcing sind in diesem Jahr erheblich größer geworden, berichtet Outsourcing-Guru Doug Wilson in seinem Report 2009: The Year of Outsourcing Dangerously. Sein »The Black Book of Outsourcing« gilt als das Standardwerk der Branche. Die CIOs bewerteten jetzt Outsourcing-Standorte erheblich kritischer als vor einem Jahr und fragen auch nach Sicherheit und Stabilität. Und da gibt es in den Billigländern erhebliche Defizite. Indien hat durch die Terroranschläge von Bombay und den Satyam-Skandal an Attraktivität verloren. Die Infrastruktur-Probleme werden nicht kleiner. Die Behörden tun zu wenig, um Besserung zu schaffen. Aber auch Alternativstandorte wie Südafrika, Kolumbien, Malaysia, Thailand und Mexico bekommen ihre Probleme nicht in den Griff. Besser sieht es dagegen bei Near-Shoring nach Polen und die Tschechei aus.
Die fünf gefährlichsten Outsourcing-Standorte der Welt sind laut Brown:
1. Bogota, Kolumbien
2. Bangkok, Thailand
3. Johannesburg, Südafrika
4. Kuala Lumpur, Malaysia
5. Kingston, Jamaica
Hier sind überall hohe Verbrechensraten, Korruption, aber auch ungesicherte Netzwerk- und Telekommunikationsverbindungen ein Problem.

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