Direkt zum Hauptbereich

Fixit soll Computer-Probleme lösen

Microsoft hat ein kleines Programm eingeführt, das dafür sorgen soll, dass kryptische Fehlermeldungen den Anwender nicht mehr nerven. Wenn bei Microsoft Windows etwas schiefgeht, erhielt der geschätzte Nutzer meistens eine Fehlermeldung folgenden Formats »Error Code: -5009 : 0x8002802b Error Information:
>Ctor\ObjectWrapper.cpp (163) Ctor\ObjectWrapper.cpp (391)«. Danach war der Anwender erst einmal aufgeschmissen und musste sich in Support-Foren einloggen, wo er dann als nichts könnender Newbie beschimpft wurde und keinerlei Hilfe erhielt (so die traurige Erfahrung des Verfassers, der am Ende das Problem im Alleingang löste).
Das alles kann jetzt ein harmloses kleines Programm namens »Fixit« ändern, wenn Microsoft sein Versprechen tatsächlich in die Tat umsetzen kann. Mit »Fixit«, das fester Bestandteil von Windows 7 sein wird, sollen automatisierte Skripten Computerprobleme beheben. Fixit patcht dann automatisch die Windows Registry oder verwendet andere Lösungswege.
Microsoft hofft darauf, dass Fixit schon aktiv wird, bevor der Benutzer ein Problem entdeckt. Im Hinblick auf die Geschichte von Windows dürfte diese Hoffnung illusionär sein.
Immerhin kann Fixit in einige Situationen wohl helfen und vor allem die wenig hilfreiche Knowledge Base von Microsoft etwas nützlicher machen.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

IFA 2020 Special Edition: Rückblick

 Die IFA 2020 Special Edition ist vorbei. Die Botschaft, lautet dass "die Technik wieder da ist" und dass die Unterhaltungselektronik- und Haushaltsgerätebranche  weiter voranschreiten. 

So überwinden Sie die Angst vor der Digitalisierung

 Neue Technologien wie aktuell die Digitalisierung wecken Ängste vor Arbeitsplatzverlusten. Die Geschichte zeigt aber, dass diese Befürchtungen unberechtigt sind, denn wenn an einer Stelle Jobs wegfallen, so entstehen anderswo neue.

Oracle will J.D. Edwards-Channel reaktivieren

Datenbankriese Oracle hat viel vor. Nach den zahlreichen Zukäufen soll jetzt der Vertriebskanal ausgebaut werden, um besonders im ERP- und CRM-Segment den Marktanteil zu erhöhen. Dabei sollen sowohl kleine als auch große Partner rekrutiert werden. Rolf Schwirz, Geschäftsführer von Oracle Deutschland, hat große Pläne: »Wir wollen den Umsatzanteil unserer Partner, der derzeit 60 Prozent von unserem Umsatz ausmacht, weiter erhöhen.« Zu den derzeit über 10.000 europäischen Oracle-Partnern soll noch eine erhebliche Anzahl hinzukommen. Konkret stehen dabei drei Dinge im Vordergrund: Erstens soll die ERP-Lösung von J.D. Edwards wieder im deutschen Mittelstand über den Handel an den Mann gebracht werden, zweitens die Zusammenarbeit mit größeren SAP-Partnern gesucht werden und drittens soll die Neustrukturierung des Portfolios in Richtung Software-Orientierte Architektur es neuen Partnern ermöglichen, ihre vertikalen Anwendungen an die Oracle-Produkte anzubinden. Zum ersten Punkt: Für die de...