Der Aufsichtsrat des kanadischen ECM-Herstellers Hummingbird zeigt sich gesprächsbereit gegenüber dem Rivalen Open Text, der ein Übernahmeangebot gemacht hat. Hummingbird will dem Kaufinteressenten Zugang zu nicht-öffentlichen Informationen einräumen. Der Aufsichtsrat von Hummingbird hält aber an seiner Empfehlung an die Aktionäre fest, das alternative Kaufangebot der amerikanischen Investorengemeinschaft Symphony Technology Group vorzuziehen, obwohl es niedriger ist. Symphony bietet 26,75 Dollar pro Aktie (Gesamtsumme 466 Millionen Dollar), Open Text hat sein Angebot nun um zehn Cent auf 27,85 Dollar pro Aktie aufgestockt. Finanzanalysten empfehlen den Aktionären, abzuwarten, bis Open Text sein Angebot auf 29 Dollar erhöht.
IBM will das Office-Monopol von Microsoft nicht länger unangetastet lassen. Mit dem neuen Produkt Lotus Workplace Documents 2.5 integriert Big Blue die Open-Source-Alternative Open Office ins eigene Portfolio. Erster Kunde der neuen Büro-Software wird IBM selbst sein: Es ist geplant, Workplace Documents zügig an über 100.000 Arbeitsplätzen einzuführen, um sich die Lizenzzahlungen an Microsoft zu ersparen. Als größten Vorzug stellt Big Blue die Verfügbarkeit auf verschiedenen Plattformen heraus. Zunächst geplant sind Windows und Linux, später sollen auch Mac und Unix folgen. Die Workplace-Produktfamilie wird zunächst bei IBM als Alternative zu Lotus Notes geführt, erst in einigen Jahren werden die beiden Linien verschmelzen. Zielgruppe von Workplace sind Kunden, die eine Migration von Microsoft Exchange in Betracht ziehen, aber nicht die volle Leistungsfähigkeit und Komplexität von Lotus Notes benötigen. Die IBM-Partner sind begeistert: „Das wird der größte Erfolg seit der Einführung ...
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