Der weltgrößte Hersteller von Computerspielen, Electronic Arts, muss seine ohnehin schon reduzierten Erwartungen weiter zurücknehmen. Aktuell muss das Unternehmen einen Quartalsverlust von 16 Millionen Dollar verzeichnen. Dies obwohl sich der Umsatz kräftig erhöht hat: In diesem Quartal betrug er 641 Millionen Dollar (Vorjahr 553 Millionen Dollar). Aber weil durch die Einführung neuer Spielkonsolen auch höhere Investitionen nötig sind, ist auch das Ergebnis schlecht ausgefallen. Microsoft hat vor kurzem die XBox360 auf den Markt gebracht, Sony Playstation3 und Nintendo Wii kommen im Herbst. Insgesamt rechnet EA damit, dass die Verkäufe von Videospielen in diesem Jahr um bis zu fünf Prozent zurückgehen.
IBM will das Office-Monopol von Microsoft nicht länger unangetastet lassen. Mit dem neuen Produkt Lotus Workplace Documents 2.5 integriert Big Blue die Open-Source-Alternative Open Office ins eigene Portfolio. Erster Kunde der neuen Büro-Software wird IBM selbst sein: Es ist geplant, Workplace Documents zügig an über 100.000 Arbeitsplätzen einzuführen, um sich die Lizenzzahlungen an Microsoft zu ersparen. Als größten Vorzug stellt Big Blue die Verfügbarkeit auf verschiedenen Plattformen heraus. Zunächst geplant sind Windows und Linux, später sollen auch Mac und Unix folgen. Die Workplace-Produktfamilie wird zunächst bei IBM als Alternative zu Lotus Notes geführt, erst in einigen Jahren werden die beiden Linien verschmelzen. Zielgruppe von Workplace sind Kunden, die eine Migration von Microsoft Exchange in Betracht ziehen, aber nicht die volle Leistungsfähigkeit und Komplexität von Lotus Notes benötigen. Die IBM-Partner sind begeistert: „Das wird der größte Erfolg seit der Einführung ...
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