Corel, sturmumstoster Software-Veteran, scheint wieder ruhigere Gewässer anzusteuern. Nach jahrelander Abstinenz werden nun wieder Corel-Aktien gehandelt. Und mit Winzip kaufen die Kanadier auch gleich eine weitere Legende der Software-Welt. Trotz des großen Namens ist Winzip allerdings beim Umsatz eher ein kleiner Fisch. Demm de facto war das Produkt, das über 150 Millionenmal heruntergeladen wurde, bisher Freeware. Die Testversion hatte den gleichen Funktionsumfang wie die Vollversion und war zeitlich unbegrenzt nutzbar. Corel steht nun vor der Herausforderung, die Anwender davon zu überzeugen, künftig für das Produkt Geld zu bezahlen.
IBM will das Office-Monopol von Microsoft nicht länger unangetastet lassen. Mit dem neuen Produkt Lotus Workplace Documents 2.5 integriert Big Blue die Open-Source-Alternative Open Office ins eigene Portfolio. Erster Kunde der neuen Büro-Software wird IBM selbst sein: Es ist geplant, Workplace Documents zügig an über 100.000 Arbeitsplätzen einzuführen, um sich die Lizenzzahlungen an Microsoft zu ersparen. Als größten Vorzug stellt Big Blue die Verfügbarkeit auf verschiedenen Plattformen heraus. Zunächst geplant sind Windows und Linux, später sollen auch Mac und Unix folgen. Die Workplace-Produktfamilie wird zunächst bei IBM als Alternative zu Lotus Notes geführt, erst in einigen Jahren werden die beiden Linien verschmelzen. Zielgruppe von Workplace sind Kunden, die eine Migration von Microsoft Exchange in Betracht ziehen, aber nicht die volle Leistungsfähigkeit und Komplexität von Lotus Notes benötigen. Die IBM-Partner sind begeistert: „Das wird der größte Erfolg seit der Einführung ...
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