Direkt zum Hauptbereich

IIS: Ex-Champion vor Comeback

Der Identity Integration Server (IIS) von Microsoft hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Im Frühjahr 2001 gelang es ihm, die Nummer-1-Position unter den Web-Servern zu erobern. Doch schon im Herbst machten die Viren Code Red und Nimda seinem guten Ruf den Garaus.
Ob der Sicherheitslücken brach auch die Marktposition zusammen und die Open-Source-Lösung Apache begann Ihren Siegeszug.
Doch jetzt scheint es, als sei die Zeit für ein Comeback gekommen. Der IIS 7, aktuell in der Beta-Phase, soll jedenfalls mit besserer Sicherheit und einfacherer Administration den guten Ruf der Redmonder wiederherstellen. Eine neue Management -Konsole erlaubt jetzt IIS und ASP.Net-Einstellung sowie remote Control. Die bisher monolithische Architektur macht jetzt Platz für eine integrierte Pipeline mit 44 Modulen. Jede Funktion ist mit einem nativen oder einem manged Modul belegt. Neue Funktionen und APIs runden den Server ab, der bis Jahresende erscheinen soll

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

IFA 2020 Special Edition: Rückblick

 Die IFA 2020 Special Edition ist vorbei. Die Botschaft, lautet dass "die Technik wieder da ist" und dass die Unterhaltungselektronik- und Haushaltsgerätebranche  weiter voranschreiten. 

IBM attackiert Microsoft

IBM will das Office-Monopol von Microsoft nicht länger unangetastet lassen. Mit dem neuen Produkt Lotus Workplace Documents 2.5 integriert Big Blue die Open-Source-Alternative Open Office ins eigene Portfolio. Erster Kunde der neuen Büro-Software wird IBM selbst sein: Es ist geplant, Workplace Documents zügig an über 100.000 Arbeitsplätzen einzuführen, um sich die Lizenzzahlungen an Microsoft zu ersparen. Als größten Vorzug stellt Big Blue die Verfügbarkeit auf verschiedenen Plattformen heraus. Zunächst geplant sind Windows und Linux, später sollen auch Mac und Unix folgen. Die Workplace-Produktfamilie wird zunächst bei IBM als Alternative zu Lotus Notes geführt, erst in einigen Jahren werden die beiden Linien verschmelzen. Zielgruppe von Workplace sind Kunden, die eine Migration von Microsoft Exchange in Betracht ziehen, aber nicht die volle Leistungsfähigkeit und Komplexität von Lotus Notes benötigen. Die IBM-Partner sind begeistert: „Das wird der größte Erfolg seit der Einführung ...

IBM setzt auf dynamische IT-Infrastrukturen

IBM hat eine Reihe von neuen Produkte und Services vorgestellt, die IT-Infrastrukturen anpassungsfähiger und flexibler machen. Der Fokus liegt auf Kostensenkung und Nachhaltigkeit. Ein Teil der heute vorgestellten Produkte und Services wurde auch unter Mitwirkung des deutschen IBM Entwicklungs- und Forschungslabors in Böblingen vorbereitet. Das neue Infrastrukturkonzept betrifft nicht nur die Rechenzentren, sondern die gesamten Gebäude im Unternehmen, etwa auch die Rolltreppen: »Wir können jetzt komplettes Facility Management bieten«, berichtet Prof. Dr. Gunter Dueck, Cheftechnologe und Business Leader Dynamic Infrastructure, IBM Deutschland. IBM werde sozusagen zum Anlagebauer und liefere Komplettstrukturen statt Einzelelemente. Mittlerweile haben auch die ersten IBM Business Partner sich im Rahmen der Dynamic Infrastructure-Initiative ausgebildet. So wurde das Unternehmen FRITZ & MACZIOL von IBM als erster Partner in Europa zum Thema »Dynamic Infrastructure« zertifiziert. Der IBM...