Die Peoplesoft German User Group e.V. (GUG) steht der Firmenstrategie von Oracle skeptisch gegenüber. Peter Mischok, Vorsitzender der GUG, formulierte es so: "In den letzten Jahren haben wir mit der zweifachen Übernahme von JD Edwards durch Peoplesoft und Oracle viel Vertrauen in die Aussagen des jeweilgen Managements verloren." Bisher habe die Ellison-Company außer vielen Folien und einer Roadmap nichts vorgelegt. Künftig will die GUG enger mit der Deutschen Oracle Anwender Gruppe (DOAG) zusammenarbeiten, um die Kundeninteressen gegenüber dem Hersteller besser zu vertreten.
IBM will das Office-Monopol von Microsoft nicht länger unangetastet lassen. Mit dem neuen Produkt Lotus Workplace Documents 2.5 integriert Big Blue die Open-Source-Alternative Open Office ins eigene Portfolio. Erster Kunde der neuen Büro-Software wird IBM selbst sein: Es ist geplant, Workplace Documents zügig an über 100.000 Arbeitsplätzen einzuführen, um sich die Lizenzzahlungen an Microsoft zu ersparen. Als größten Vorzug stellt Big Blue die Verfügbarkeit auf verschiedenen Plattformen heraus. Zunächst geplant sind Windows und Linux, später sollen auch Mac und Unix folgen. Die Workplace-Produktfamilie wird zunächst bei IBM als Alternative zu Lotus Notes geführt, erst in einigen Jahren werden die beiden Linien verschmelzen. Zielgruppe von Workplace sind Kunden, die eine Migration von Microsoft Exchange in Betracht ziehen, aber nicht die volle Leistungsfähigkeit und Komplexität von Lotus Notes benötigen. Die IBM-Partner sind begeistert: „Das wird der größte Erfolg seit der Einführung ...
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