Datenbankriese Oracle ist weiter auf Einkaufstour: Das Unternehmen erwirbt das auf Umsatzplanung im Einzelhandel spezialisiert Softwarehaus Profitlogic, zu dessen Kunden etwa Bloomingdales und ToysRUs zählen. Der Kauf dient also dazu, die Branchenkompetenz von Oracles ERP-Lösungen auszubauen. Das Profitlogic-Portfolio soll im speziellen die Retek-Produkte ergänzen, die die Ellison-Company selbst erst im April erworben hat. Laut Duncan Agove, Geschäftsführer der Retek-Sparte innerhalb Oracle, erlauben es die Profitlogic-Produkte, dass Warenhäuser das rechte Produkt zur rechten Zeit gemäß den Kundenbedürfnissen anbieten können.
IBM will das Office-Monopol von Microsoft nicht länger unangetastet lassen. Mit dem neuen Produkt Lotus Workplace Documents 2.5 integriert Big Blue die Open-Source-Alternative Open Office ins eigene Portfolio. Erster Kunde der neuen Büro-Software wird IBM selbst sein: Es ist geplant, Workplace Documents zügig an über 100.000 Arbeitsplätzen einzuführen, um sich die Lizenzzahlungen an Microsoft zu ersparen. Als größten Vorzug stellt Big Blue die Verfügbarkeit auf verschiedenen Plattformen heraus. Zunächst geplant sind Windows und Linux, später sollen auch Mac und Unix folgen. Die Workplace-Produktfamilie wird zunächst bei IBM als Alternative zu Lotus Notes geführt, erst in einigen Jahren werden die beiden Linien verschmelzen. Zielgruppe von Workplace sind Kunden, die eine Migration von Microsoft Exchange in Betracht ziehen, aber nicht die volle Leistungsfähigkeit und Komplexität von Lotus Notes benötigen. Die IBM-Partner sind begeistert: „Das wird der größte Erfolg seit der Einführung ...
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