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25.3.09

Dell vertreibt über Ingram Micro und Tech Data

Dell hat Distributionsabkommen mit Ingram Micro und Tech Data unterzeichnet. Diese gelten vorerst für Nordamerika, sollen aber auch auf andere Erdteile ausgeweitet werden.Dell, einst Vorkämpfer des Direktvertriebs, wird vom Saulus zum Paulus. Ab sofort verkauft Dell seine Desktop-PCs und Notebooks der Produktreihe Vostro in den USA über die Distributoren Ingram Micro und Tech Data. Diese Vereinbarung ergänzt Dells Partner Direct Programm, mit dem der Hersteller im Moment 35.000 Fachhändler weltweit erreicht. Dell will die Palette seiner Produkte in den nächsten Wochen ausweiten, die über Ingram Micro und Tech Data verkauft werden. Die über die Distributoren verkauften Geräte sollen zu Preisen in den Handel gehen, die mit denen im Direktverkauf wettbewerbsfähig sind. Greg Davis, Vice President und General Manager, Dell Global Commercial Channels, sagte gegenüber CRN USA, dass die Vereinbarung schließlich auch auf andere Erdteile ausgeweitet werden soll. Von Seiten Ingram Micros und Tech Datas sind die anderen PC-Hersteller wie HP, Lenovo & Co. informiert worden, deren Begeisterung sich naturgemäß in engen Grenzen hält. Beide Distributoren sichern ihren Hersteller-Partnern aber zu, die neue Vereinbarung habe keinerlei Einfluss auf die bestehenden Geschäftsbeziehungen und sei eher als zusätzliche Geschäftsmöglichkeit zu bestehen.

Ausverkauf bei Bearing Point

Der Systemintegrator Bearing Point, der im letzten Monat um Gläubigerschutz gebeten hat, wird zerschlagen. Der Public Services Bereich als größter Einzelsektor wird für 350 Millionen Dollar an Deloitte verkauft. Außerdem gibt es eine nicht verbindliche Vereinbarung, das nordamerikanische Geschäft einschließlich Financial Services für 25 Millionen an PriceWaterhouseCoopers (PWC) zu veräußern. PWC erwirbt unabhängig davon auch die Bearing Point Mannschaft in Japan.
Für die Bearing Point Einheiten in Europa, Asien und Lateinamerika meldet das Unternehmen fortgeschrittene Verkaufsverhandlungen mit lokalen Systemintegratoren und den Management Teams. CEO Ed Harbach betonte, Bearing Point sei zum Schluss gekommen, dass ein Verkauf der Unternehmensteile den Wert maximinieren und die Stabilität für alle Beteiligten sicherstellen könne. Das Unternehmen will seine Verpflichtungen gegenüber den Kunden erfüllen.