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29.6.09

IBM erweitert grüne Initiativen

IBM hat neue Partnerschaften vorgestellt, die den wachsenden Bedarf an energiesparenden IT-Lösungen zum Ausdruck bringen.
Rich Lechner, IBM Vice President Energy and Environment, erklärt: »Mit den neuen Ankündigungen signalisiert IBM ein Partnerschaftsangebot für jeden Schritt auf diesem Weg.«
IBM hat eine neue Branchenallianz mit Vertretern aus dem Bereich Messtechnik, Überwachung, Automation, Datenkommunikation, Software und Analyse gegründet, die intelligentere Lösungen für den Umgang mit Energie, Wasser, Abfall und CO2 entwickeln soll. Gründungscharta-Mitglieder der »Green Sigma«-Koalition sind Johnson Controls, Honeywell Building Solutions, ABB, Eaton, ESS, Cisco, Siemens Building-Technologies-Division, Schneider Electric und SAP. Die Mitglieder arbeiten gemeinsam mit IBM, um Produkte und Services mit der IBM Green-Sigma-Lösung zu verzahnen.
Green Sigma ist eine IBM Lösung, die die Lean-Six-Sigma-Prinzipien auf Energie, Wasser, Abfall und CO2 quer durch den Unternehmensbetrieb anwendet. Dies betrifft Transportsysteme, Rechenzentren, Fertigungs- und Distributionszentren, Büros, Verkaufsflächen, Forschung und Entwicklung. Die Lösung erlaubt Echtzeit-Messung und -Überwachung mit modernen Analyseinstrumenten und Kontrollsystemen, die Kunden bessere Entscheidungsgrundlagen liefern können zu ihrem Energie- und Wasserverbrauch sowie zu ihrem Abfall- und CO2-Aufkommen.
Außerdem hat IBM Research eine neue Langzeitforschungsinitiative vorgestellt, um die nächste Generation wiederaufladbarer Akkumulatoren zu schaffen. Ziel ist dabei die Entwicklung von Akkus, die bis zu zehnmal so viel Energie speichern können sollen wie die derzeit leistungsstärksten Lithium-Ionen-Akkus. Eine solche Technologie könnte in vielen Bereichen enorme Fortschritte erzeugen, etwa bei intelligenteren Stromnetzen und dem Einsatz von Elektroautos. Wichtig dabei ist die Expertise der IBM Forscher bei Materialwissenschaften und Nanotechnologie, um ein effizientes Speichernetzwerk für elektrische Energie zu schaffen.

Compuware mit erweitertem Partnerprogramm

Compuware stellt sich strategisch neu auf. Das Unternehmen hat seine Geschäftsbereiche Application Testing und Automated Software Quality an Micro Focus verkauft und will sich nun auf das Kerngeschäft IT Service Management konzentrieren. Dazu sollen Partner helfen. Das Compuware Partner Programm bietet neue Trainingsprogramme und kollaboratives Marketing Anwendungsperformance bei ihren Kunden zu unterstützen. Maurice Groeneveld, Compuwares Geschäftsführer und Vice President Central Europe, erklärt: »Wir haben nun die Partnerstufen Silber, Gold und Platin eingeführt. Dies soll unseren Kunden mehr Transparenz schaffen.« Unterstützt wird dies vom Produktstart von Vantage 11. »In der jetzigen Zeit ist ein kurzfristiger ROI entscheidend. Wir können mit Vantage 11 einen ROI in sechs bis zwölf Monaten erreichen«, berichtet Groeneveld. Eine Effizienzsteigerung von bis zu 30 Prozent sei möglich. Vantage 11 bietet eine komplette End-to-End Übersicht der gesamten IT-Infrastruktur und allen Arten von Anwendungen und bietet somit einen direkten Weg für Business Service Delivery. Die IT-Verantwortlichen werden dabei mit allen notwendigen Informationen versorgt, um die Geschäftsanforderungen zu erfüllen.
Die neue Version bietet ein Performance-getriebenes Service-Modell, das ein klares Bild von der Beziehung zwischen der IT-Infrastruktur und den unterstützten kritischen Geschäftsprozessen aufzeigt. Außerdem sind umfassende Performance-Analysen möglich, um die Lücke zwischen high-level Dashboards und detaillierten Instrumenten zur Fehlerdiagnose zu schließen.