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17.11.08

Comarch steigt bei SoftM ein

Der polnische IT-Konzern Comarch, der mit rund 3.000 Mitarbeitern zu den führenden polnischen IT-Unternehmen zählt, wird sich mehrheitlich an der SoftM Software und Beratung AG, München, beteiligen.
Die Comarch Gruppe mit Hauptsitz in Krakau beteiligt sich im Zuge einer Kapitalerhöhung an der SoftM AG. Durch die Ausgabe von 1.500.000 Stückaktien fließen SoftM Mittel in Höhe von rund 5 Mio. Euro zu. Mit den Altaktionären der SoftM AG hat Comarch bereits einen Vertrag zum teilweisen Erwerb von Aktien geschlossen. Durch den Erwerb der Aktien von den Altaktionären sowie die Kapitalerhöhung wird Comarch die Mehrheit an der SoftM AG erhalten. Weiterhin hat Comarch mitgeteilt, dass die Gesellschaft den freien Aktionären der SoftM AG im Rahmen eines Pflichtangebots 3,45 Euro je SoftM Aktie anbieten wird. Die Altaktionäre werden auch nach der Transaktion an der SoftM AG beteiligt sein.
Im Jahr 2007 hat Comarch einen Umsatz von 154 Mio. Euro und ein Konzernergebnis von 11,3 Mio. Euro erzielt. Das Unternehmen ist in den Zielmärkten Telekommunikation, Handel, Finanzwesen, IT-Infrastruktur, Öffentliche Verwaltung und SME (Small and Medium-sized Enterprises bzw. Mittelstand) als Anbieter von Software sowie Consulting-, Integrations- und Programmierdiensten aktiv.
SoftM fügt sich als eigenständiges Unternehmen mit unverändertem Management-Team und unveränderter strategischer Ausrichtung in die Comarch Gruppe in den Bereichen SME sowie IT-Infrastruktur ein. Der SoftM Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Hannes Merten behält ebenfalls seine Funktion bei. Zusammen wird der neue Konzern ca. 3.500 Mitarbeiter beschäftigen und einen Umsatz von über 200 Mio. Euro erzielen.
Kommentar des SoftM Vorstandsvorsitzenden Franz Wiesholler: »Mit Comarch als Mehrheitsaktionär eröffnen sich neue Perspektiven für unsere innovativen Produktlinien und für unser Systemintegrationsgeschäft. Wir können ein deutlich höheres Wachstumstempo realisieren, als dies bisher möglich war. Insbesondere in den wachstumsstarken Märkten Osteuropas können wir uns durch die ausgeprägten direkten und indirekten Vertriebskanäle von Comarch sehr schnell zu einem bedeutenden Player entwickeln. Im Bereich Systemintegration haben wir Zugang zu neuen Märkten. Von diesem Zusammenschluss profitieren letztlich alle: unsere Kunden und Geschäftspartner, unsere Mitarbeiter sowie unsere alten und neuen Aktionäre.»
Comarch Gründer und CEO Prof. Janusz Filipiak ergänzt: »Mit SoftM kommt ein Unternehmen in unseren Konzernverbund, das sich über viele Jahre eine bedeutende Marktposition bei Unternehmenssoftware für mittelständische Unternehmen erarbeitet hat. Wir werden die Eigenständigkeit von SoftM erhalten und unterstützen in vollem Umfang die SoftM Strategie. Durch die Zusammenführung ergeben sich große Synergiepotentiale sowohl im Bereich der Software als auch bei der IT-Infrastruktur, da die SoftM Angebote unser Portfolio ideal ergänzen.«

AMD will bei Netbooks mitmischen

AMD will Intel das Segment der Mini-Notebooks, auch Netbooks genannt, nicht weiter kampflos überlassen. In den nächsten drei Jahren sollen vier Generationen von AMD-Chips für die Kleingeräte kommen.
Dieses Jahr wird es wohl nichts mehr mit dem Einstieg von AMD bei den Netbooks. Intel hat sogar den Namen geprägt und durchgesetzt.
Zunächst bringt AMD eine Plattform namens Yukon im ersten Halbjahr 2009 heraus, der allerdings nicht für Netbooks, sondern für die etwas größeren Ultraportables gedacht ist. Yukon soll weniger als 25 Watt verbrauchen.
Für 2009 und 2010 sind allerdings zwei Prozesor-Generationen seitens AMD angekündigt, zunächst der Conesus (Zwei Kerne, 1 MB Cache, DDR2, 45 nm), anschließend ein Jahr später Geneva (Zwei Kerne, 2 MB Cache, DDR3, 45 nm). Im Jahr 2011 soll dann Ontario folgen (Zwei Kerne, 1 MB Cache, DDR3, GPU, 32 nm, Accelerated Processing Unit).
Eine Konkurrenz zu Intels Atom-Chip sollen die neuen Prozessoren aber nicht werden: »Atom ist auf Märkte ausgerichtet, in die wir nicht hinein wollen. Wir wollen niedrige Preise, aber mit voller PC-Funktionalität. So weit nach unten wie Atom werden wir nicht gehen«, erklärt Randy Allen, Senior Vice President der AMD Computing Solutions Group.